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Sternenstaub-Observatorium

  Das Sternenstaub-Observatorium ist im (Hoch-)Schwarzwald auf einer Höhe von 935 über dem Meer gelegen; die Koordinaten des Observatoriums lauten:

Geografische Breite:    Nord 48º 03' 16''
Geografische Länge:   Ost   08º 11' 59''

     

 

Zur Geschichte des Observatoriums
Das Sternenstaub-Observatorium wurde bis 2006 komplett als mobiles Observatorium betrieben, der damit verbundenen große zeitliche Aufwand zum Auf- und Abbau sowie zur Ausrichtung aller Komponenten erwies sich als erheblicher Nachteil. In 2006 wurde das Observatorium in zwei Stufen zur stationären Sternwarte ausgebaut: Im Sommer wurde eine dauerhafte Stahlsäule montiert (und die Bodenplatte für eine 2,3-Meter-Kuppel betoniert), im Spätherbst wurde eine 2,3-Meter-Kuppel mit zylindrischem Unterbau installiert.
Im Sommer 2008 wurde das Observatorium um eine neben der Kuppel freistehende Montierungssäule ergänzt, die vorwiegend Halpha-Sonnenteleskope  und das langbrennweitige Equipment zur Beobachtung der der Planeten trägt. Auch der Spektrograph kommt vorwiegend auf dieser Säule zum Einsatz.


Poster zum Bau des Observatoriums
 
  Anlässlich der Astromesse 2007 (AME2007) wurden zwei Poster entwickelt, die den Bau des Sternenstaub-Observatoriums beschreiben.
Durch Anklicken können die Poster vergrößert angezeigt werden.
 
 

Der Bau des Observatoriums

 

     
Im Rahmen der Neuanlage des Gartens wurde im Sommer 2006 eine Stahlsäule mit Betonsockel installiert:

 

 
  Das Loch für den Betonsockel der Montierung wird ausgehoben.  

 

Das Gestell aus 50 x 50 cm großen Eisenplatten und 20mm dicken Gewindestangen, das später die demontierbare Säule tragen soll, wird in einen 70x70x100cm großen Betonsockel gegossen.

 

 

Zum Aushärten des Betons bleibt der Sockel ein paar Tage eingeschalt. Auf die obere Platte wurde später die eigentliche Säule geschweißt und beide Platten wurden dann direkt aufeinander verschraubt.

Der

 

   

Nach dem Aushärten des Säulenfundaments wurde der Boden verdichtet, ...

 

   

... der Radius von 2,5 Meter für die Bodenplatte eingeschalt, mit Armierungseisen versehen, ....

 

   

... ebenfalls mit Fundamentbeton ausgegossen ...

 

   

... und glatt gestrichen.


   

Nach dem Aushärten des Betons konnte der Boden und Humus bis an die Bodenplatte des Observatoriums heran verteilt werden (das rote Leerrohr wurde zwischen Bodenplatte und Säulensockel verlegt und dient dazu Strom- und Netzwerkanschluß vom Haus bis ins Observatorium zu verlegen).

 


  Der örtliche Schmied schweißte nach einer Skizze die entsprechende Säule, die nach dem Verzinken mit dem Montierungssockel verschraubt werden konnte (die Stromverkabelung ist auf dem Bild noch sehr provisorisch).

  Säule mit aufgesetzter Montierung (Losmandy GM8) und Teleskop (Takahashi FS-102).
Die Kuppel des Observatoriums

  Die Einzelteile für die 2,3 Meter Kuppel und den zylindrischen Unterbau werden im Garten ausgebreitet.

  Die Installation der einzelnen Wandteile durch die beiden Mitarbeiter des Vertriebsunternehmens geht recht zügig voran, ...

  ... so dass der Unterbau nach rund 90 Minuten steht.

  Anschließend werden die Kuppelhälften vorbereitet ...

  ... und zusammengesetzt.

  Nach dem Aufsetzen der Kuppel auf den Unterbau fehlt nur noch die Installation der beiden Shutter, das Anbringen diverser Kleinteile und das Verschrauben der Kuppel mittels Schwerlastanker mit dem Betonsockel.

  Am Vormittag begann die Installation der Kuppel, um 17.00 Uhr war die Installation abgeschlossen -  rechtzeitig zur Dämmerung.
 

Bau der kurze Säule vor dem Observatoriums

 


  Ergänzend zur Säule und Montierung in der Sternwartenkuppel wurde im Sommer 2008 neben der Kuppel eine demontierbare kurze Säule gebaut. Die nebenstehende Abbildung zeigt das sich nach unten verbreiternde dreieckige Loch sowie die anschließend in den Sockel einbetonierte Verschraubung (im Bild stehend) für die Säule (im Bild liegend).

  Die 100 cm hohe Konstruktion aus Gewindestangen und - teilweise verzinkten - Eisenplatten wurde anschließend in einen massiven Betonsockel einbetoniert, wobei die obere verzinkte platte später die Säule mit Montierung aufnehmen soll. Die verzinkte Platte wird letztendlich mit dem Rasen abschließen.

  Zur Beobachtung der Objekte des Sonnensystems trägt die demontierbare kurze Säule eine Losmandy GM-8. Hier mit Celestron C8 beim First Light der neuen Säule im Sommer 2008.